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 Crash test


Die Strategie zur Entwicklung und Einstellung eines passiven Sicherheitssystem wie dem APC, erfordert zwingenderweise die Durchführung von Crash-Tests, bei denen echte Unfallsituationen simuliert und entsprechende Daten und Erkenntnisse gewonnen werden.

In diesem Sinne erfolgte die Entwicklung des APC auf der Basis von drei Testtypen:

  • Full-Scale-Tests oder Unfallsimulationen.
  • Aufblastests in unkorrekter Position.
  • Tests mit Pendelschlagwerken.

  • Full-Scale-Tests oder Unfallsimulationen

    Hierbei werden Aufpralle simuliert, aus denen entsprechende Daten und Erkenntnisse gewonnen werden können. Die mit Hochgeschwindigkeitskameras durchgeführten Aufnahmen und die mit hochsensiblen Beschleunigungsmessern erfassten Beschleunigungen erlauben es, Erkenntnisse über die Schnelligkeit und den Wirkungsgrad unseres Systems zu gewinnen. Dabei muss bedacht werden, dass sich bei Unfällen unendlich viele Umgebungsbedingungen und Aufprallmöglichkeiten zutragen können und es unmöglich ist, alle von ihnen zu simulieren. Der APC wurde dafür entwickelt, in den üblichsten Situationen und unter bestimmten Bedingungen zu agieren. Die Konfigurationen der nach der Empfehlung ISO 13232 erfolgten Prüfungen lauten wie folgt:




  • Geschwindigkeit Mortorrad = 25 km/h
    Geschwindigkeit Automobil = 0 km/h





    Geschwindigkeit Mortorrad = 50 km/h
    Geschwindigkeit Automobil = 50 km/h


    Geschwindigkeit Mortorrad = 0 km/h
    Geschwindigkeit Automobil = 25 km/h



    Geschwindigkeit Mortorrad = 0 km/h
    Geschwindigkeit Automobil = 25 km/h





















  • Aufblastest in unkorrekter Position

    Die „Out of Position“-Prüfungen sollen das Verhalten des APC in bestimmten ungewöhnlichen Lagen, in denen sich der Motorradfahrer im Moment des Aufblasens des Airbags befinden kann, prüfen. Hierbei werden die ungünstigsten Fälle simuliert, bei denen der Benutzer durch das Aufblasen des Airbags verletzt werden kann. Durch die entsprechenden Tests sollen diese Fälle erkannt, quantitativ bestimmt und behoben bzw. weitestmöglich minimiert werden.

    Es gibt drei Kopfhaltungen im Verhältnis zu den Schultern, bei denen das Aufblasen des Airbags Verletzungen verursachen könnte:



Die Vergleichstests werden durch die Wiederholung von Prüfungen mit oder ohne Aufblasen des Airbags durchgeführt. Bei jeder dieser Prüfungen registrieren die im Hals- und Kopfbereich des Dummys angebrachten Sensoren verschiedene Werte, die die durch das Aufblasen des Airbags auf den Dummy einwirkenden Beschleunigungskräfte anzeigen. In diesen drei statischen Lagen ist der APC vollkommen ungefährlich. Die durch das Aufblasen des Airbags entstehenden Kräfte sind, verglichen mit den bei einem Unfall durch die Aufprallwucht auf den Kopf- und Halsbereich einwirkenden Beschleunigungskräften, zumeist gering, weshalb wir sicher davon ausgehen können, dass die ungünstigsten Fälle getestet werden.


  • Tests mit Pendelschlagwerken

    Abschließend wurden nach jeder Entwicklungsphase des Airbags Tests mit Pendelschlagwerken durchgeführt. Bei diesen Tests wird die Halsdehnung des Dummys in extreme Bereiche gebracht und ein Bruch im Halswirbelbereich simuliert. Die Videos sind in dieser Hinsicht sehr deutlich und veranschaulichen die Wirksamkeit des APC sowie den höheren Schutz, den dieser dem Motorradfahrer bietet.